Eine Woche der anderen Perspektiven

Seit dem Jahr 2000 erweitern Führungskräfte der Wirtschaft und Verwaltung mit SeitenWechsel ihre Führungskompetenz – auf einmalige Art. Sie arbeiten eine Woche lang als Praktikant in einer sozialen Institution. Unter realen Bedingungen und in einem für sie unbekannten und herausfordernden Kontext.

Dabei lernen sie, jenseits gewohnter Führungsmechanismen zu denken und zu handeln. Sie erarbeiten sich neue Formen des Zugangs zu Menschen und entdecken meist auch den Stellenwert sozialer Verantwortung neu. SeitenWechsel wird somit auch zu einer Begegnung mit sich selber, mit eigenen Verhaltensmustern, Wertvorstellungen und Vorurteilen. Mehr als 1800 Führungskräfte in Deutschland haben mit SeitenWechsel den Schritt aus ihrer persönlichen Komfortzone gewagt.

SeitenWechsel finden statt in
- Einrichtungen der Drogen- und Suchthilfe
- psychiatrischen Kliniken
- Unterkünften für Obdachlose und Flüchtlinge
- Justizvollzugsanstalten
- Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
- Wohnhäusern und Werkstätten für Behinderte
- Hospizen
- Palliativstationen
- und im Demenzbereich

Das Leben ist kein Workshop

SeitenWechsel bedeuten für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
- nachhaltiges Erfahrungslernen in der Realität
- raus aus der Komfortzone und der Führungsrolle
- keine Standardherausforderungen, sondern echte Grenzerfahrungen
- anderen Menschen in anderen Lebenswelten und -lagen begegnen
- sich trauen, sich überwinden, sich öffnen und sich einlassen müssen
- Berührungsängste verlieren und emotionale Sicherheit gewinnen

Berührungsängste verlieren, emotionale Sicherheit gewinnen

Dreistufiger, strukturierter und zielorientierter Programmablauf



Vorbereitung


Eine moderierte Auftaktveranstaltung bereitet die Teilnehmer auf ihren SeitenWechsel vor. Im Rahmen eines Markttages präsentieren Mitarbeiter verschiedener sozialer Institutionen ihre Arbeit und schaffen einen ersten Zugang zu einer für die Teilnehmer fremden Arbeitswelt. Die Teilnehmer wählen eine soziale Institution aus und klären ihre Fragen und Erwartungen.

Einsatz


Die Teilnehmer sind eine Woche lang in den von ihnen gewählten sozialen Institutionen tätig. Mit einem festen Ansprechpartner in der Institution formulieren sie zu Beginn der Woche ihre Ziele. Sie nehmen teil an Gesprächen mit Klienten und Patienten, arbeiten im Team mit und erfahren dabei immer wieder ihre Grenzen.

Im Gegensatz zu theoretischen Seminaren besticht der Einsatz in der sozialen Institution durch reales Lernen, authentische Personen und uninszenierte Kommunikation. Ein SeitenWechsel ist geprägt von Situationen, die sich als Theorieübung nicht darstellen lassen. Nicht selten mit dem Effekt nachhaltig prägender Erlebnisse, die eigene Wertmaßstäbe in neue Perspektiven setzen.

Transfertag


Im Rahmen eines Transfertages reflektieren die Teilnehmer in einem moderierten Prozess ihre Erfahrungen und entwickeln Strategien, das Gelernte wirksam in ihren Führungsalltag zu integrieren.

Ungewohnte Situationen erleben, ungewöhnliche Erfahrungen machen

Eine Woche außerhalb der Komfortzone – in einem persönlich herausfordernden Umfeld – zu verbringen, ist für jeden Menschen eine nachhaltige Erfahrung! SeitenWechsel stärkt die Resilienz und Selbstsicherheit und unterstützt damit auch die Burn-out-Prävention. Und es erweitert die Kommunikationsfähigkeit auf andere Ebenen: Bei Konflikten, Krisen und Problemen muss in den sozialen Einrichtungen einfach Klartext gesprochen werden.

Ob Nachwuchsführungskraft, IT-Projektleiter oder erfahrene Führungskräfte, die bereits viele konventionelle Veranstaltungen besucht haben: ein SeitenWechsel bietet jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer eine neue Entwicklungsmöglichkeit.

Unbezahlbare Erfahrungen zu fairen Konditionen

Die SeitenWechsel-Teilnahme kostet 2.300 Euro zzgl. MwSt. Darin enthalten sind die Kosten für Vor- und Nachbereitung sowie ein Beitrag an die soziale Institution.